STIFTUNG FÜR EIN GLÜCKLICHES ALTER HÄGENDORF-RICKENBACH
Lüterkofen – Leuzigen
Am Dienstag, 11. November trafen sich 28 Seniorinnen und Senioren beim Bahnhof Hägendorf. Um 8.15 Uhr bestieg man gut gelaunt den Zug, welcher uns nach Solothurn brachte. Dann mussten wir umsteigen Richtung Lohn-Lüterkofen. Da der Bus dort nicht Anschluss hatte um uns an den Dorfrand zu bringen, nahmen wir bereits da den Weg der Wanderung unter die Füsse. Dem Wunsch nach einem Kaffee konnte leider nicht Folge geleistet werden, da am Dienstag die «Beizen» Wirte-Sonntag haben.
So führte uns der Weg ein Stückweit der Strasse entlang um schon bald rechts in Richtung des Bibernbachs. Zum Glück haben wir den Nebel in Hägendorf zurückgelassen, so dass wir nun dem Bach nach wandernd bereits die schöne Umgebung bewundern konnten. Auf Nebenstrassen und Wegen gelangten wir zum Wald in dem wir bereits nach wenigen Metern auf den wunderschönen Gimpach-Weiher stiessen. Welch eine Augenweide – das Spiegelbild der farbigen Bäume im Wasser. Gelegenheit für einen kurzen Foto-Halt und evtl. die Blase hinter einer Holzbeige zu entleeren.
Nach dem wir den Weiher verlassen haben gelangten wir zum Weiler Gimpach. Oberhalb eines Bauernhauses mit schönen Pferdeweiden folgten wir dem Waldrand und überquerten nach einiger Zeit die Nennikoferstrasse um eine ganze Weile auf einer schönen Waldstrasse zu wandern. Bei einer Hütte mit einem Tisch und Bänkli hiess es: «warten.» Fritz Vögeli, hatte sich wohlweisslich Gedanken gemacht, dass wir bereits am Morgen früh aufgebrochen waren und packte nun Mineralwasser, Cola und natürlich Nussgipfel aus. Dies war für alle eine willkommene Überraschung. Herzlichen Dank Fritz! Dem Waldweg weiter folgend, genossen wir die Lichtspiele der Sonne und des Waldes. Aber auch die wunderschöne Waldnatur mit Pilzen und Efeuranken usw. Doch plötzlich wurden wir durch lautes Motorengeräusch aufgeschreckt. Da kam eine grosse Baumtransportier-Maschine mit Hebekran daher gefahren. Staunend über die riesigen Räder standen wir an den Wegrand. Nach einer Weile kam das grosse Fahrzeug zurück und fasste mit seinem Hebekran einige Baumstämme, wie Zündhölzer und fuhr damit davon. Das sieht man auch nicht alle Tage. Früher wurde mit Ross und Wagen gearbeitet, aber lange ist es her.
Den Wald verlassend hat sich leider der Nebel wieder festgekrallt. Gemäss Jürg Neuhaus hätte man da eine prächtige Aussicht, aber eben hätte. Nach einigen Metern dem Waldrand folgend bogen wir rechts ab. Auf zwei betonierten Fahrspuren, ging es nun recht stotzig, über Felder auf denen Kartoffeln und Rüebli geerntet wurden, Richtung Leuzigen. Auf den Feldern waren mehr oder weniger alte und neuere, grosse Erntemaschinen abgestellt und auch die dazu passenden Holzpaletten. In der Nähe des Dorfrands sahen wir einen Hühnerhof von besonderer Art. Aber die Hühner waren durch ein Netz wenigstens von der Vogelgrippe geschützt und hatten ein wenig Auslauf. Auf der Hauptstrasse angelangt bewunderten wir die verschiedenen alten und neueren Häuser. So ein altes Rigel-Haus oder ein altes Emmentaler-Haus mit dem Dach das tief herunterkommt, ist immer wieder schön. Da gab es auch Häuser mit Schiefer abgedeckt oder mit Holzschindeln an der Fassade.
Hunger – ja, das hatten wir alle und auch schmutzige Schuhe. Aber das hat den freundlichen Bären-Wirt nicht abgehalten uns mit den vorbestellten Menüs bestens zu verpflegen. Der Aufenthalt wurde im Restaurant etwas verlängert, da es recht viele Gäste hatte. So nahmen wir einfach den Bus eine Stunde später als geplant. Ich nutzte die Zeit um mir das schöne Dorf noch etwas anzusehen. Speziell, in diesem Dorf führt das Trottoir der Hauptstrasse durch die reformierte Kirche. Im Durchgang hat es noch einen Bücherschrank und man trifft auf alte «dubiose» Türen. War das eins Gefängnis, oder Beat meint vielleicht der Beichtstuhl? Wie auch immer, die haben das Problem mit der engen Strasse super gelöst. Jürg erzählte, dass beim Rekognoszieren gerade die Orgel gespielt habe und ein Gottesdienst in dieser Kirche, mit Trottoir-Durchgang abgehalten wurde.
Mit dem Bus gelangten wir nach Solothurn. Unterwegs bewunderten wir den schönen Jura mit dem Restaurant Weissenstein. Plötzlich sehen wir ca. 7 Rehe in wildem Spurt über ein Feld rennen und die Hauptstrasse überqueren. Zum Glück ohne Unfall. In Solothurn wartete der Zug genau noch auf uns um loszufahren. Aber die Fahrt musste leider wegen Problemen auf der Strecke in Luterbach unterbrochen werden und wir wurden mit dem Bus nach Wangen an der Aare gebracht. Von da ging es dann aber weiter mit der Bahn. Um 16.15 Uhr erreichten wir glücklich, mit vielen schönen Eindrücken bestückt, Hägendorf.
Vielen herzlichen Dank für die wunderschöne Wanderung! Bericht Rosmarie Studer
Am Dienstag, 11. November trafen sich 28 Seniorinnen und Senioren beim Bahnhof Hägendorf. Um 8.15 Uhr bestieg man gut gelaunt den Zug, welcher uns nach Solothurn brachte. Dann mussten wir umsteigen Richtung Lohn-Lüterkofen. Da der Bus dort nicht Anschluss hatte um uns an den Dorfrand zu bringen, nahmen wir bereits da den Weg der Wanderung unter die Füsse. Dem Wunsch nach einem Kaffee konnte leider nicht Folge geleistet werden, da am Dienstag die «Beizen» Wirte-Sonntag haben.
So führte uns der Weg ein Stückweit der Strasse entlang um schon bald rechts in Richtung des Bibernbachs. Zum Glück haben wir den Nebel in Hägendorf zurückgelassen, so dass wir nun dem Bach nach wandernd bereits die schöne Umgebung bewundern konnten. Auf Nebenstrassen und Wegen gelangten wir zum Wald in dem wir bereits nach wenigen Metern auf den wunderschönen Gimpach-Weiher stiessen. Welch eine Augenweide – das Spiegelbild der farbigen Bäume im Wasser. Gelegenheit für einen kurzen Foto-Halt und evtl. die Blase hinter einer Holzbeige zu entleeren.
Nach dem wir den Weiher verlassen haben gelangten wir zum Weiler Gimpach. Oberhalb eines Bauernhauses mit schönen Pferdeweiden folgten wir dem Waldrand und überquerten nach einiger Zeit die Nennikoferstrasse um eine ganze Weile auf einer schönen Waldstrasse zu wandern. Bei einer Hütte mit einem Tisch und Bänkli hiess es: «warten.» Fritz Vögeli, hatte sich wohlweisslich Gedanken gemacht, dass wir bereits am Morgen früh aufgebrochen waren und packte nun Mineralwasser, Cola und natürlich Nussgipfel aus. Dies war für alle eine willkommene Überraschung. Herzlichen Dank Fritz! Dem Waldweg weiter folgend, genossen wir die Lichtspiele der Sonne und des Waldes. Aber auch die wunderschöne Waldnatur mit Pilzen und Efeuranken usw. Doch plötzlich wurden wir durch lautes Motorengeräusch aufgeschreckt. Da kam eine grosse Baumtransportier-Maschine mit Hebekran daher gefahren. Staunend über die riesigen Räder standen wir an den Wegrand. Nach einer Weile kam das grosse Fahrzeug zurück und fasste mit seinem Hebekran einige Baumstämme, wie Zündhölzer und fuhr damit davon. Das sieht man auch nicht alle Tage. Früher wurde mit Ross und Wagen gearbeitet, aber lange ist es her.
Den Wald verlassend hat sich leider der Nebel wieder festgekrallt. Gemäss Jürg Neuhaus hätte man da eine prächtige Aussicht, aber eben hätte. Nach einigen Metern dem Waldrand folgend bogen wir rechts ab. Auf zwei betonierten Fahrspuren, ging es nun recht stotzig, über Felder auf denen Kartoffeln und Rüebli geerntet wurden, Richtung Leuzigen. Auf den Feldern waren mehr oder weniger alte und neuere, grosse Erntemaschinen abgestellt und auch die dazu passenden Holzpaletten. In der Nähe des Dorfrands sahen wir einen Hühnerhof von besonderer Art. Aber die Hühner waren durch ein Netz wenigstens von der Vogelgrippe geschützt und hatten ein wenig Auslauf. Auf der Hauptstrasse angelangt bewunderten wir die verschiedenen alten und neueren Häuser. So ein altes Rigel-Haus oder ein altes Emmentaler-Haus mit dem Dach das tief herunterkommt, ist immer wieder schön. Da gab es auch Häuser mit Schiefer abgedeckt oder mit Holzschindeln an der Fassade.
Hunger – ja, das hatten wir alle und auch schmutzige Schuhe. Aber das hat den freundlichen Bären-Wirt nicht abgehalten uns mit den vorbestellten Menüs bestens zu verpflegen. Der Aufenthalt wurde im Restaurant etwas verlängert, da es recht viele Gäste hatte. So nahmen wir einfach den Bus eine Stunde später als geplant. Ich nutzte die Zeit um mir das schöne Dorf noch etwas anzusehen. Speziell, in diesem Dorf führt das Trottoir der Hauptstrasse durch die reformierte Kirche. Im Durchgang hat es noch einen Bücherschrank und man trifft auf alte «dubiose» Türen. War das eins Gefängnis, oder Beat meint vielleicht der Beichtstuhl? Wie auch immer, die haben das Problem mit der engen Strasse super gelöst. Jürg erzählte, dass beim Rekognoszieren gerade die Orgel gespielt habe und ein Gottesdienst in dieser Kirche, mit Trottoir-Durchgang abgehalten wurde.
Mit dem Bus gelangten wir nach Solothurn. Unterwegs bewunderten wir den schönen Jura mit dem Restaurant Weissenstein. Plötzlich sehen wir ca. 7 Rehe in wildem Spurt über ein Feld rennen und die Hauptstrasse überqueren. Zum Glück ohne Unfall. In Solothurn wartete der Zug genau noch auf uns um loszufahren. Aber die Fahrt musste leider wegen Problemen auf der Strecke in Luterbach unterbrochen werden und wir wurden mit dem Bus nach Wangen an der Aare gebracht. Von da ging es dann aber weiter mit der Bahn. Um 16.15 Uhr erreichten wir glücklich, mit vielen schönen Eindrücken bestückt, Hägendorf.
Vielen herzlichen Dank für die wunderschöne Wanderung! Bericht Rosmarie Studer
|
Stiftung für ein glückliches Alter
Hägendorf-Rickenbach Beat Meier Mühlerain 9 4614 Hägendorf |
Eine Webseite von Weebly. Verwaltet von WEBLAND.CH