STIFTUNG FÜR EIN GLÜCKLICHES ALTER HÄGENDORF-RICKENBACH
Willisau - Hergiswil bei Willisau "Chrüterhäxli Lili Gwunderwäg"
Die Bäume auf dem Allerheiligenberg waren weiss bepudert vom Schnee, als sich 31 Betagte Personen von Hägendorf am 12. Mai 2026, um 8.30 Uhr, beim Bahnhof Hägendorf für die Mai-Wanderung trafen. Ja, die Temperatur hat uns wieder zu den warmen Kleidern greifen lassen. Nichts desto trotz waren wir guten Mutes, da wir wohl ohne Regen durch den Tag kommen würden.
Mit dem Zug führte uns die Reise nach Olten, danach weiter nach Nebikon von da brachte uns der Bus nach Willisau. Ein Kaffeehalt war nicht geplant, aber wenn die Reise so früh beginnt, braucht man einen Kaffee um in die «Gänge» zu kommen. Spontan fanden wir Platz im Café «Gut» und wurden schnell und freundlich bedient. Ausser dass die Lampen und ein Spruch an der Wand ein Hingucker waren, liessen die im Laden angebotenen Sachen bei uns das Wasser im Munde zusammenfliessen.
Fröhlich machten wir uns auf den Weg durch das zauberhafte Städtchen Willisau. Die Frauen hätten sich da gut zum Shoppen verweilen können. Aber unser Ziel war der «Chrüterhäxli Gwunderwäg». Nach einem kurzen Aufstieg auf der Strasse Schwyzermatt ging der Weg rechts weg und wir folgten dem schmalen Bächli, der Wigger. Die Wigger kann aber wohl auch anders, denn das Bächli wurde plötzlich zu einem kleinen Wasserfall. Diesen überquerten wir über eine Holzbrücke und nun war es einfach schön dem Bach entlang zu wandern und immer wieder die hügelige Landschaft der Emmentaler Alpen zu bewundern. Im Hintergrund sah man verschneites Gebirge. Wigger kommt übrigens vom Wort «wigra», was heisst kämpferisch. Nach einer Weile erreichten wir die Grillstelle «Breiten» mit einem Spielplatz, einem Holzhaus, das dankbarer Weise über ein öffentliches WC verfügt. Wie gut, dass unser Wanderleiter immer eine süsse Verpflegung aus dem Rucksack zaubert, vielen Dank Fritz.
Weiter gings dem schönen Weg entlang der Wigger folgend. Ein hölzerner Brunnentrog mit verschiedenen Küchenkräutern stand liebevoll hergerichtet am Wegrand. Schon bald erreichten wir das «<Häxen-Häuschen von Lilli». Einige Meter daneben gibt es sogar einen Briefkasten für Lilli und tatsächlich lagen Briefe im Kasten. Der weitere Weg ist wirklich ein Paradis für Kinder. Mit viel Geschick und Ideenreichtum wird die Natur und ihre Schönheit den Wanderern nähergebracht. Da steckt viel Herzblut dahinter um alles so gut und schön gepflegt zu erhalten.
Jürg erklärt uns in wenigen Worten die Gesteinsschicht und die Entstehung des Napfgebiets. Der Napf stammt aus der Eiszeit und besteht aus Sandstein in dem Sand und Segmente sich sammelten.
Lillis Gwunderwäg endet bei der Mörisegg. Die Strasse führte uns nun langsam in die Nähe der ersten Häuser des Dorfes Hergiswil bei Willisau. Nicht zu verwechseln mit dem Hergiswil am Vierwaldstättersee. Es ist immer spannend die verschiedenen Gärten und Häuser zu betrachten. So erreichten wir unser Ziel das Restaurant «Kreuz». Inzwischen hatte sich die Sonne immer mehr gezeigt, beinahe möchte man im Garten sitzen. Aber für uns war bereits drinnen aufgedeckt. Nach kurzer Zeit wurden wir mit einem grünen Salat und Rahmschnitzeln mit Nüdeli verwöhnt. Aber auch für die Vegetarier gab es eine feine Spätzlipfanne mit Gemüse und Käse.
Da die Zeit etwas vorangeschritten war, entschlossen wir uns den Heimweg um eine Stunde nach hinten zu verschieben. Schliesslich möchte man noch einen Kaffee und ein Dessert.
An der Sonne stehend, warteten wir dann auf den Bus der uns nach Willisau zurückfuhr. Da stiegen wir aus, um aber gleich wieder einzusteigen, denn der Bus brachte uns direkt nach Nebikon. Da ging es weiter mit dem Zug über Olten nach Hägendorf, wo wir um 17.15 Uhr ankamen. Es war ein schöner Ausflug und eine schöne Wanderung, in einem unbekannten Gebiet. Vielen Dank für die gute Vorbereitung durch die Wanderleiter.
Bericht RS
Die Bäume auf dem Allerheiligenberg waren weiss bepudert vom Schnee, als sich 31 Betagte Personen von Hägendorf am 12. Mai 2026, um 8.30 Uhr, beim Bahnhof Hägendorf für die Mai-Wanderung trafen. Ja, die Temperatur hat uns wieder zu den warmen Kleidern greifen lassen. Nichts desto trotz waren wir guten Mutes, da wir wohl ohne Regen durch den Tag kommen würden.
Mit dem Zug führte uns die Reise nach Olten, danach weiter nach Nebikon von da brachte uns der Bus nach Willisau. Ein Kaffeehalt war nicht geplant, aber wenn die Reise so früh beginnt, braucht man einen Kaffee um in die «Gänge» zu kommen. Spontan fanden wir Platz im Café «Gut» und wurden schnell und freundlich bedient. Ausser dass die Lampen und ein Spruch an der Wand ein Hingucker waren, liessen die im Laden angebotenen Sachen bei uns das Wasser im Munde zusammenfliessen.
Fröhlich machten wir uns auf den Weg durch das zauberhafte Städtchen Willisau. Die Frauen hätten sich da gut zum Shoppen verweilen können. Aber unser Ziel war der «Chrüterhäxli Gwunderwäg». Nach einem kurzen Aufstieg auf der Strasse Schwyzermatt ging der Weg rechts weg und wir folgten dem schmalen Bächli, der Wigger. Die Wigger kann aber wohl auch anders, denn das Bächli wurde plötzlich zu einem kleinen Wasserfall. Diesen überquerten wir über eine Holzbrücke und nun war es einfach schön dem Bach entlang zu wandern und immer wieder die hügelige Landschaft der Emmentaler Alpen zu bewundern. Im Hintergrund sah man verschneites Gebirge. Wigger kommt übrigens vom Wort «wigra», was heisst kämpferisch. Nach einer Weile erreichten wir die Grillstelle «Breiten» mit einem Spielplatz, einem Holzhaus, das dankbarer Weise über ein öffentliches WC verfügt. Wie gut, dass unser Wanderleiter immer eine süsse Verpflegung aus dem Rucksack zaubert, vielen Dank Fritz.
Weiter gings dem schönen Weg entlang der Wigger folgend. Ein hölzerner Brunnentrog mit verschiedenen Küchenkräutern stand liebevoll hergerichtet am Wegrand. Schon bald erreichten wir das «<Häxen-Häuschen von Lilli». Einige Meter daneben gibt es sogar einen Briefkasten für Lilli und tatsächlich lagen Briefe im Kasten. Der weitere Weg ist wirklich ein Paradis für Kinder. Mit viel Geschick und Ideenreichtum wird die Natur und ihre Schönheit den Wanderern nähergebracht. Da steckt viel Herzblut dahinter um alles so gut und schön gepflegt zu erhalten.
Jürg erklärt uns in wenigen Worten die Gesteinsschicht und die Entstehung des Napfgebiets. Der Napf stammt aus der Eiszeit und besteht aus Sandstein in dem Sand und Segmente sich sammelten.
Lillis Gwunderwäg endet bei der Mörisegg. Die Strasse führte uns nun langsam in die Nähe der ersten Häuser des Dorfes Hergiswil bei Willisau. Nicht zu verwechseln mit dem Hergiswil am Vierwaldstättersee. Es ist immer spannend die verschiedenen Gärten und Häuser zu betrachten. So erreichten wir unser Ziel das Restaurant «Kreuz». Inzwischen hatte sich die Sonne immer mehr gezeigt, beinahe möchte man im Garten sitzen. Aber für uns war bereits drinnen aufgedeckt. Nach kurzer Zeit wurden wir mit einem grünen Salat und Rahmschnitzeln mit Nüdeli verwöhnt. Aber auch für die Vegetarier gab es eine feine Spätzlipfanne mit Gemüse und Käse.
Da die Zeit etwas vorangeschritten war, entschlossen wir uns den Heimweg um eine Stunde nach hinten zu verschieben. Schliesslich möchte man noch einen Kaffee und ein Dessert.
An der Sonne stehend, warteten wir dann auf den Bus der uns nach Willisau zurückfuhr. Da stiegen wir aus, um aber gleich wieder einzusteigen, denn der Bus brachte uns direkt nach Nebikon. Da ging es weiter mit dem Zug über Olten nach Hägendorf, wo wir um 17.15 Uhr ankamen. Es war ein schöner Ausflug und eine schöne Wanderung, in einem unbekannten Gebiet. Vielen Dank für die gute Vorbereitung durch die Wanderleiter.
Bericht RS
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